Einleitung


Die unten aufgeführten Bilder und Berichte sind von den Katzeneltern gemacht und geschrieben worden. Es handelt sich hier um echte Tatsachenberichte. Leider kann ich nicht jeden Fall hier aufnehmen, da die Liste sonst endlos wäre. Aber sie gibt einen Guten Eindruck, was alles möglich ist.

FIP muss für unsere Fellnasen nicht mehr tödlich enden. Und je früher es erkannt wird und je schneller man startet, umso höher sind die Erfolgsaussichten.

 

Sarah mit Findus / schwere neurologische FIP mit Lähmungserscheinungen 


Findus in einem Video am Anfang und nach der Behandlung

 

"Hey, ich bin Findus. Vor meiner FIP Therapie, konnte ich nicht mehr alleine gehen, spielen oder essen.
Jetzt bin ich seit 6 Wochen (in der Wartezeit) FIP-Frei und bin in meinem Katzenrudel der King - mir kann keiner das Wasser reichen. Ich laufe am schellsten, springe am höchsten und habe die meisten Flausen im Kopf. Ohne Jenny und die schlauen Köpfe in der FIP-Guppe hätte ich das nie geschafft!" 

Juana mit Balu / Neuro FIP

"Das ist Balu!(linkes Bild vor Therapiebeginn!)
Es fing alles an,damit das er immer mehr abgenommen hat bis zu dem Punkt an dem er gar nicht mehr fressen wollte.
Sein Zustand hat sich immer mehr verschlechtert ,es folgten neurologische Ausfälle.Er konnte kaum noch laufen und hatte starke Krampfanfälle. Es folgten ettliche Besuche bei Tierärzten und in Kliniken.
Keiner konnte eine Ursache finden. Eine Ärztin äußerte den Verdacht auf Neuro-Fip.
Durch Zufall sind wir auf eine Internet Website (www.fipistheilbar.de) gestoßen auf der wir endlich Informationen bekamen und auch den lebensrettenden Kontakt.
Wir hätten niemals gedacht, dass er es überhaupt noch mal auf die Beine schafft, aber schon am 3.Tag nach der ersten Behandlung besserte sich sein Zustand und er fing an zu fressen.
Wir haben die Behandlung abgeschlossen und Balu ist wieder ganz der alte.
Wir sind undendlich dankbar für diese Möglichkeit und würden diesen Weg jederzeit wieder gehen!

Dagmar und Chester / feuchte FIP

"Ein Meilenstein für Chester 

Ein ganzes Jahr ist vergangen und Chester ist kerngesund. Heute vor einem Jahr endete für ihn die Wartezeit und seitdem genießt er sein Leben in der Vierer Katzen WG in vollen Zügen. 

Eigentlich sollte er ja gar nicht mehr (hier) sein, denn sein Leben begann ursprünglich ganz (wo)anders. Er hatte seine Familie und seine Freundin, bis zu dem Tag, als sich alles veränderte, denn Chester wurde schwerkrank. Sein Bauch wurde dick, mit seiner liebsten Freundin Bia mochte er gar nicht mehr spielen und er suchte die Nähe zu seiner menschlichen Mama. Irgendwann aber ging alles ganz schnell. Erst die Diagnose FIP, dann fand seine erste Familie die Informationen zur neuen Therapie gegen FIP im Internet und schließlich der Umzug in sein neues Zuhause. Der Kampf war nervenaufreibend, aber er durfte gesund werden 

Chester hat es geschafft und die ganze Mühe und Aufregung hat sich gelohnt. Mittlerweile ist er ein gesunder Kater, bei dem man den Eindruck hat, es wäre nie etwas gewesen.

Wir wünschen Dir noch ganz viele wunderschöne und gesunde Jahre Chester. 
Jeder Tag mit Dir ist auch eine Freude für uns 


P.S.: Und er liebt immer noch kleine Teppiche und seine kleine Finya "

Annette mit Andy / Feuchte FIP

"Andy am 07.04.22 hatte Andy einen dicken Bauch und sah total gelb aus.
Diagnose FIP folgte. 
Er wurde dann dank eurer Hilfe am selben Tag mit 1x täglich Spritzen und die letzten 4 Wochen mit Tabletten behandelt.
Es gab auf und ab, manchmal habe ich daran gezweifelt das er es schafft. Aber glücklich sind wir nun seit 19.07.22 in der Wartezeit mit der Hoffnung, dass wirklich alles gut bleibt und Andy noch dieses Jahr als geheilt gilt."

Jasmin und Kira / Feuchte FIP

"Kira hatte Neurofip und wog nur noch 3,4 kg und heute 4,8kg. Es sind 2 Monate vergangen bis es endlich klar war, dass es doch FIP ist. Sie ist immer weniger geworden und das Fressen wurde immer schlechter, die Kraft schwindete und keiner der Ärzte wusste was los war, aber ich wusste von Anfang an, es ist bestimmt FIP. Erst bei einem erneuten Tierarztwechsel bestätigte sich mein Verdacht. Gott sei dank wurden wir aufgeklärt und haben gleich Anschluss zu der Gruppe gefunden in FB. Aber trotzdem verlief die erste Zeit sehr schlecht, bis wir dann durch eine Freundin, die ich in der Gruppe kennen gelernt habe, auf dich trafen. Du hast uns so toll betreut und stehst bis heute auf unsere Seite. Du hast uns viel Kraft gegeben nicht aufzuhören zu kämpfen und wir haben es geschafft. Hätten wir dich nicht gehabt, wer weiß ob es uns so gut gehen würde."

Kathrin mit Tim / Feucht FIP / Thorax - erguss

"Tim, mit 6 Monaten Diagnose Fip. Tim wurde im Februar aus dem Tierheim geholt, war verschnupft und sehr ängstlich. Ende April spielte er nicht mehr, das Fell stand immer ab. Die Atmung wurde immer mehr zur Pressatmung. Beim 3. Besuch beim Tierarzt kam die Diagnose Fip, da er Wasser im Bauchraum hatte, Fieber auch.
Frauchen besorgte direkt das Mittel und schon nach 24 Stunden wurde es merklich besser.
Er bekam direkt wieder besser Luft, nach einigen Tagen nahm er wieder ganz normal am Leben teil, er fing an zu spielen, er nahm zu (insgesamt 1 kg während der gesamten Therapie!!) Er blühte während dieser Zeit komplett auf, fängt Mäuse, frisst viel...die Therapie haben wir erfolgreich abgeschlossen, nun heißt es warten. Die Zeit hat uns zusammen geschweißt,  er schläft nach wie vor an mir mit im Bett. Wenn ich ihn auf der Wiese rumrennen sehe, dann weiß ich, ich habe alles richtig gemacht!"

Christina mit Zora / Neurologische FIP

"Unsere Zora bekam an Heiligabend 2021 die Diagnose FIP. Sie war da grade mal 4 Monate alt, wog zarte 1,2kg, wurde zwangsernährt, spielte nicht mehr, schlief superviel, hatte einen wackeligen Gang und Riesenpupillen.
Wir haben sofort mit der Therapie begonnen, haben sie ungefähr 2 Monate lang jeden Abend mit dem Wundermittel gespritzt und den letzten Monat hat sie Tabletten bekommen. Hochdosiert, denn sie hatte die neurologische Form der FIP. 
Es dauerte grade mal 2 Tage, da schlug das Medikament schon an. Am 26.12.21 spielte sie das erste mal wieder mit ihrem Bruder Olaf und dann ging es langsam aber sicher bergauf.
Jetzt sind wir seit einem Monat aus der Wartezeit raus und die junge Dame wiegt ordentliche 3kg und hält ihren Bruder ganz schön auf Trab."

Hannah und Cosmo / Feuchte FIP

"Wir fanden Comso und seinen Bruder Gismo im August über eine Privatanzeige im Internet. Unser Plan war es, einen Spielgefährten für unseren Kater Biscuit zu finden, nachdem unsere Katzenoma im Januar gestorben war. Die Kitten sollten 12 Wochen alt gewesen sein. Also fuhren wir hin und auf dem Weg vom Parkplatz zum Haus der Verkäufer liefen uns schon einige Katzen über den Weg. 
Wir waren ca. eine Stunde da und spielten mit den 6 Katzenbabys. Dabei fiel mir auf, dass die Mutterkatze extrem abgemagert war, dennoch aber einen prallen Bauch hatte. Man sah jeden einzelnen Wirbel. Wir gingen davon aus, dass sie wieder tragend sei. Nachgefragt haben wir nicht.
Alle Kätzchen waren schwarz-weiß, nur Cosmo nicht. Er fiel durch seine wunderschöne Tigerzeichnung auf. Wir entschieden uns letztendlich für Gismo, den Kleinsten und Schwächsten aus dem Wurf. Wir wollten schon gehen, als auf einmal Cosmo meinen Bruder belagerte. Man sagt ja, die Katze sucht sich den Menschen aus. Und so war es auch. Wir entschieden uns dafür, beide mitzunehmen. Schon auf dem Heimweg bekamen sie ihre Namen und wir waren überglücklich. Auch Biscuit freute sich und wurde bald zum großen Bruder für die beiden. Wir gingen, wie man es aus Routine macht, zum Tierarzt für die Erstimpfungen. Die Ärztin meinte dann, dass ihr Gismo ziemliche Sorgen machte. Er sei viel zu klein für sein Alter und sie wisse nicht, ob er die nächsten zwei Nächte überlebt. Wir bekamen Päppelfutter und einige Vitamine und taten unser Bestes, dass er zunahm. Bei Cosmo konnte sie keine Auffälligkeiten feststellen. 
Nach einigen Tagen war Gismo stabil. Er nahm ordentlich zu und wurde aktiver. Je besser es ihm ging, desto schlechter ging es jedoch Cosmo. Man konnte von Tag zu Tag sehen, wie schnell er abnahm und er wollte auch überhaupt nicht mehr spielen. Sobald Gismo oder Biscuit ihn aufforderten, miaute er nur gequält und knurrte. Nach ca. einer Woche war es mir genug. Ich packte ihn ein und ging mit ihm zum Tierarzt. Der Verdacht FIP stand im Raum. Mir wurde erklärt, was in den nächsten Tagen passieren würde, wenn das Blutbild positiv sei, und dass es keine Heilung gäbe. Zwei Tage später war das Blutbild da. Schockdiagnose: Feuchte FIP. Wahrscheinlich durch die Mutterkatze. 
Ich stand im Behandlungszimmer und alles drehte sich, während die Tierärztin mir versuchte nahezulegen, dass wir ihn vorzeitig erlösen sollten, da das Ende sehr qualvoll sein und es auf jeden Fall darauf hinauslaufen würde. 
Ich kam zu Hause an und brach erstmal zusammen, versuchte meinen Eltern zu erklären, was los sei. Ich sagte, es gäbe keine Heilung, und es würde sehr schnell vorbei sein mit Cosmo. Mein Vater sagte wie aus der Pistole geschossen: "Doch, es gibt eine Heilung." Darauf hin habe ich versucht ihm zu erklären, dass es kein Medikament oder eine Therapie gäbe, die Tieräztin habe es mir erklärt. Aber mein Vater behauptete, er habe letzte Woche einen Bericht über diese Krankheit gesehen. Und es würde ein Heilmittel geben. Er zeigte mir diesen 2-minütigen Beitrag, und die Hoffnung wuchs. Wir schrieben die Facebookseite noch in der selben Minute an, wurden direkt aufgenommen und bekamen eine Admin zugeteilt. Sofort war sie für uns da, erklärte alles genau und beantwortete alle Fragen. Denn wir waren trotz alledem sehr misstrauisch, da das Mittel ja nicht zugelassen ist. Noch am selben Abend vermittelte sie uns eine Ersthilfestelle, wohin mein Vater und ich direkt fuhren, um das Mittel abzuholen. Das Spritzen war sehr nervenaufreibend, aber bereits nach einer Woche sah man deutliche Verbesserungen. Cosmo spielte wieder, die Flüssigkeit im Bauch verschwand und er fraß wieder ordentlich. 
Mittlerweile sind wir am Ende der Therapie angelangt, und begeben uns in die Wartezeit.  Cosmo ist wieder lebensfroh und glücklich. Vertraut nicht immer den Ärzten! Bei uns war es pures Glück, dass mein Vater eine Woche zuvor den Beitrag gesehen hat. Wahrscheinlich wären wir sonst der Empfehlung der Tierärztin nachgegangen und Cosmo wäre mit nichtmal einem Jahr gestorben. 
An einer Krankheit, gegen die es sich lohnt, zu kämpfen. FIP ist heilbar!"

 Christina und Elli / feuchte FIP


"...am nächsten Tag wurde meine Mama in einer Facebookgruppe aufgenommen die sagte dass es wohl ein Mittel gegen diese eigentlich immer tödlich verlaufende Krankheit gibt.. als sie davon hörte war klar "das versuchen wir, aufgeben gibt es nicht " und so wurde noch am selben Abend angefangen mich zu pieksen. Am Anfang war ich viel zu schwach um mich zu wehren.. Aber das änderte sich rasch. Nach ca 5 Tagen begann ich langsam wieder feste Nahrung zu mir zu nehmen sodass die Zwangsernährung langsam eingestellt werden konnte. Und nach wenigen Tagen war ich auch kräftig genug um Mama zu zeigen wie blöd ich das Spritzen finde. An Tag 9 habe ich mich wieder meiner Katzenschwester Nala angenähert und ab da wurde auch wieder fleißig gespielt. Auch wenn ich diese Piekserei wirklich mehr als blöd fand mich meistens mit allen Pfoten gewehrt habe bin ich ganz froh dass Mama es getan hat denn ohne sie wäre ich nicht mehr hier. Durch die Behandlung durfte ich meinen ersten Geburtstag erleben und werde bald sogar schon zwei. Trotz der ganzen Tiefen kam ein langes Hoch das bis heute anhält. Und dafür bin ich dankbar. Zumindest so dankbar wie Katzen nunmal sind. 
Ich spiele wieder, ich fresse sehr gut ich habe ordentlich zugenommen und ich bin GESUND."

Monika und Bruno / trockene Form

"Fast 1 Jahr ist es nun her, dass Brunos Diagnose FIP gestellt wurde.

Es fing damit an, dass er einen sehr depressiven Eindruck machte, immer weniger fraß und nach ca. einer Woche einen ganz heißen Kopf bekam. So ging ich dann mit ihm zu Tierarzt, der dann 40,4 Fieber feststellte. Nun wurde ihm Blut abgenommen, Antibiotika zur Fiebersenkung gegeben und die Wartezeit bis zum Ergebnis des Blutbildes war höllisch. Als das BB dann endlich da war, erklärte mir der Tierarzt, dass Bruno einen sehr hohen Coronatiter hat und wir davon ausgehen müssen, dass sein Zustand auf FIP hindeutet. Ebenso versuchte er mich sehr behutsam aufzuklären, dass diese Krankheit ein Todesurteil ist......., wie sollte ich damit umgehen? In die süssen Augen schauen und machtlos zusehen, wie es langsam zu Ende geht? Er war noch nichteinmal zwei Jahre alt.

Nach ein paar Tagen sank Brunos Fieber und er fing langsam wieder an zu fressen. Gott sei Dank. Hoffung kam auf, leider nur oberflächlich.

Kurz darauf, an einem Abend rief mich mein Tierarzt an, und erzählte mir von einer Studie aus Amerika eines Prof. Pedersen, die ihm sehr seriös erschien. Er hatte bereits einer anderen Katze aufgrund dieser Studie geholfen. Sofort entschied ich mich, alles dafür zu tun, damit Brunos Leben gerettet wird. Er stellte mir den Kontakt zum Frauchen dieser FIP-Katze her, und so erfuhr ich von der tollen Gruppe FIP Support Germany, die ich ohne zu zögern über Facebook kontaktierte.

Nun, am dritten Tag nach der Medikamentengabe, wurde mein Bruno wieder hungrig. Er fing wieder an zu fressen, wollte wieder in den Garten und nahm am Leben wieder teil. Von da an ging es steil bergauf.

Natürlich war ich immer noch unerfahren und unruhig. Aber es gibt in dieser FIP Gruppe (FIP Support Germany) so tolle Menschen, die können gar nicht genug gelobt werden. Es ist unbeschreiblich, was hier geleistet wird. Ich kann es nicht alles aufschreiben, sonst wird es noch ein Buch.

Mein toller Kater Bruno hat die 84 Tage des Spritzens und die Wartezeit überstanden.  Er ist ein ganz gesunder Kater, hat mittlerweilse ein Selbstbewusstsein, wie er es vorher nicht hatte. Mein Tierarzt ist begeistert von ihm - und der Therapie! 

Die ganze lange Zeit hat Bruno alles super über sich ergehen lassen. Für mich ist er mein HELD. Wir werden ein superschönes und langes Leben zusammen haben.

Mein ganz besonderer Dank gilt meinem Admin Roman Herbst. Ohne ihn wäre ich manchmal verzweifelt. Er hat mich immer wieder beruhigt und mir Mut gemacht. Roman, Du bist klasse!"

 Sandra mit Felix / trockene FIP 

"Felix ist ein 6 Jahre alter, mit der Hand aufgezogener, britisch Kurzhaar Kater. Anfang Februar 2020 ging es Felix gar nicht gut, er war teilweise apathisch, fraß nicht und verlor den Spaß am Alltag. Es ging also zum Tierarzt, welcher auf eine Zahnfleischentzündung tippte, Antibiotika und Vitamine zum aufpeppeln verordnete. Ein paar Tage ging dies auch gut, dann wurde Felix erneut apathisch und fraß nicht. Dann hieß es beim Tierarzt, wir stellen ihn auf den Kopf. Ein großes Blutbild zeigte, dass Felix an FIP erkrankt war. Für mich brach eine Welt zusammen, denn es hieß diese sei unheilbar und ich sollte mich allmählich von ihm verabschieden, damit er sich nicht quält. Zuhause angekommen flossen viele viele Tränen, zur Ablenkung wurde Facebook durchstöbert und wie durch ein Zeichen stand in einem Post geschrieben: "Meine Katze hat FIP, was kann ich tun", also las ich lange, ob es eine Option gibt bis ich auf die Seite FIP Support Germany geleitet wurde. Anfrage gestartet, mit einem sehr netten Mitglied gesprochen und Hoffnung geschöpft.  Mir wurde sehr gut zugeredet und ein Kontakt in meiner Nähe geknüpft mit welchem ich alles weitere besprach. Jedes Detail wurde erklärt und auch die Starthilfe gegeben. Nun hieß es 84 Tage eine ausgerechnete Menge spritzen.  Felix machte tapfer mit und schon am dritten Tag hüpfte er wieder munter durch die Wohnung, ich konnte mein Glück kaum fassen und schöpfte soviel Hoffnung.  Durch die fabelhafte Beratung und Unterstützung meines Helfers in der Nähe vergingen die Tage wie im Flug. Felix erhielt regelmäßige Kontrollen seines Blutbilds und auch die Tierärzte staunten nicht schlecht. Wir mussten bis zum 98. Tag in die Verlängerung, weil einige Bkutwerte nicht so recht wollten wie wir. Aber mittlerweile befinden wir uns in der Wartezeit und Felix ist nicht wiederzuerkennen. Er spielt, frisst, tobt mit den anderen und kuschelt nun für sein Leben gern. Wir haben GS und den fabelhaften Helfern sein Leben zu verdanken und sind unendlich froh." 

Jaqueline mit Avocato / okuläre FIP

 

"Dies ist die Geschichte von Avocato, der zu Anfang seiner Fip-Krankheit gerade 1 Jahr und 3 Monate alt war.

Am 28.09.2021 fiel auf, dass Avocato sehr lustlos war und auch nicht richtig fressen wollte, weshalb ich einen Termin beim Tierarzt ausmachte. Am nächsten Tag ging es ihm so viel schlechter, dass ich direkt zur Tierklinik fuhr und dort auf Hilfe hoffte. Er hatte dort Fieber, bereits eine leichte Entzündung im rechten Auge, ein Schatten neben der Niere und katastrophale Blutwerte. Am nächsten Tag dann nochmal hin zur Augenspezialistin, die mir 3 Salben gab um den Kater damit fünfmal am Tag zu behandeln. Innerhalb von 4 Tagen mussten wir 5 mal zum Tierarzt, da Avocatos Auge eine Einblutung bekam und samstag nachts erblindet war.

Montags kam dann die erschütternde Diagnose unseres mittlerweile geliebten Tierarztes (der Einzige, der uns sagte was los ist). Was es sein könnte!

Das war unser Ausgangspunkt am 04.10.2021, nach der Aussage war ich als junger Tierhalter einfach überfordert und traurig. In den darauffolgenden 24 Stunden war die Frage nur noch „wie weit treiben wir diese Pein noch für Avocato? Wann ist es genug? Können wir noch etwas tun, um ihm sein Leben noch zu verbessern? Wann ist Schluss?“ Meine Schwester war direkt zur Stelle und hatte (zum Glück) die Hoffnung nicht aufgegeben und das ganze Internet und halb Deutschland aufgeweckt. Sie rief bei verschiedensten Hilfsorganisationen an und schilderte den Fall, suchte alles ab und fand das Wundermittel. Nach einem sehr aufbauenden Telefonat mit Jenny der Tierhilfe Wolfsburg, rief sie mich voller Begeisterung an und riss mich aus meinem Loch. Nachdem ich auch die ersten Nachrichten mit Jenny ausgetauscht hatte und wir die ersten Fragen zu Blutwerten und Videos bis hin zu Bildern des Auges ausgetauscht hatten, kam endlich die Aussage: „Ja das ist FIP und ja wir retten Avocato!“ (Hier kommen noch immer Tränen in die Augen.) Am nächsten Tag haben wir sofort die noch fehlenden Blutwerte beim TA angefordert und das Mittel abgeholt. Donnerstag ging es los. Jeden Tag um 21 Uhr den Kater einfangen, spritzen und belohnen. Lange 98 Tage haben wir das jeden Abend gemacht. Und es hat sich gelohnt! Alle Kratzer, hasserfüllten Blicke, Tränen und die Umarmungen haben sich gelohnt. 
Mein kleiner Avocato wurde von 2,4kg und einem blinden, blutigen Auge zu einem 4,2kg schweren stattlichen Kater, der wieder mit Freude spielt, rennt und tobt. Mit jeder Spritze ging es ihm besser und mit jedem Tag wurde er stärker, sowohl im Abwehren und Verstecken vor uns als auch beim Kämpfen und Jagen seiner Schwester.
Noch einmal vielen Dank Jenny! Ohne dich wäre Avocato nicht mehr hier…" 

Rapse und Schorschi /
feuchte und trockene FIP

"Rapse und Schorschi 

Aus Saarbrücken und Magdeburg kamen die beiden Kater zu uns. Jeweils einen Tag vor ihrem Euthanasie Termin und nur einige Tage nach der tödlichen Diagnose FIP.
Beide Kater waren stark abgemagert. Schorschi (der Kurzhaarkater aus Magdeburg) hatte schon gelbe Haut und wollte keinen Krümel mehr fressen.
Rapse (der Langhaar Kater aus Saarbrücken)hatte kaum noch Kraft in seinem kleinen Körper. Sein Brustkorb war voller Wasser.
FIP ist heilbar! Die lebensrettende Therapie der beiden Kater konnte dank euch allen sofort gestartet werden. 84 Tage lang täglich eine Spritze zur selben Zeit und viele Augenringe später konnte die Therapie der beiden 2 jährigen Kater beendet werden.  Schorschi und Rapse haben bei uns eine tödliche, offiziell unheilbare Krankheit besiegt. Sie haben hier Freundschaft geschlossen und sie haben unserer aller Herzen berührt. Heute leben sie glücklich, gemeinsam in ihrer neuen Familie."

Katha und Frida / feuchte FIP

"Frida war gerade einmal 5 Monate alt, als wir feststellten, dass mit unserem Kitten etwas nicht stimmte. Trotz sinkendem Appetit, fing ihr Bäuchlein an zu wachsen und aus dem anfänglichen Wirbelwind, wurde eine immer ruhiger werdende, schläfrige Katze. Die TÄ war sich schnell sicher, dass es sich um die feuchte Form der FIP handelte und bat uns, Frida nicht leiden zu lassen und sofort einen Termin zur Einschläferung zu vereinbaren. Schock! RIESEN SCHOCK! Unsere Frida hatte doch ihr Leben noch vor sich! Wir wollten uns mit diesen Aussichten nicht abfinden und ich schlug mir die Nacht im Internet um die Ohren, stoß auf GS und später auf die Gruppe. Schon nach wenigen Injektionen, war Frida wieder komplett die Alte und gilt bereits seit 4 Monaten als geheilt. Wir sind unfassbar dankbar, dass es GS und so viele liebe FIP Supporter gibt. Immer wieder: Danke, danke, danke!"